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Überlegungen zur (Weihnachts-)Zeit (im Allgemeinen)

Überlegungen zur (Weihnachts-)Zeit (im Allgemeinen)
Aktuelle Stimmung: deprimiert

Ticking away the moments that make up a dull day
You fritter and waste the hours in an offhand way.
Kicking around on a piece of ground in your home town
Waiting for someone or something to show you the way.

Tired of lying in the sunshine staying home to watch the rain.
You are young and life is long and there is time to kill today.
And then one day you find ten years have got behind you.
No one told you when to run, you missed the starting gun.

So you run and you run to catch up with the sun but it's sinking
Racing around to come up behind you again.
The sun is the same in a relative way but you're older,
Shorter of breath and one day closer to death.

Every year is getting shorter never seem to find the time.
Plans that either come to naught or half a page of scribbled lines
Hanging on in quiet desperation is the English way
The time is gone, the song is over,
Thought I'd something more to say.


Dieses hübsche, melancholische Lied zur Zeit und ihrem Davonfließen von Pink Floyd leitet nun mal meinen nicht unbedingt Weihnachtlichen Blog ein, den ersten, den ich dieses Jahr im Dezember schreibe.

Was ist zu sagen, ausser, dass ich mich nicht wirklich in Weihnachtsstimmung befinde. Kein Wunder. Weihnachten ist ein amerikanisiertes, christlich-basiertes, kommerzielles Fest. Geschenke - schön und gut. Aber das ganze Drumherum voller Heuchelei und Pseudonächstenliebe (ich verweise auf den Blog vom Herrn D. zum Thema WeltAidsTag) geht mir auf die Nerven. Und ich mag die Farben nicht.
Dieses fiese Rot-Grün. Weihnachtlich, aber unschön. Rot-Grün. Da wären wir direkt bei einer Knallerüberleitung zum Thema Politik. Von Rot-Grün auf Schwarz. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt nichts politisches zu sagen, was nicht beleidigend wäre gegen so gewisse Machthaber aus meinem Umkreis...
Und wir wollen ja wenigstens einen Tag ohne Beleidigungen auskommen. Friede, Freude, Eierkuchen.
Abgesehn davon, dass ein gewisser Arschkriecher der absolut heuchlerischste Arschkriecher aus dem großen, christlichen, demokratischen, vereinigten Verein der heuchlerischen Arschkriecher ist. Hm. Aber ich denke, das muss ich nicht erst sagen, das weiß man auch so.
Es ist wie mit Gallilei - Und sie dreht sich doch.

Weihnachten steht also vor der Tür. Noch 24 Mal einmal Pro Tag dran erinnert werden, und es ist soweit.
Ich für meinen Teil werde die Vorweihnachtszeit bis auf Aufmerksamkeitserregendes Weihnachtsmützentragen tunlichst ignorieren, um danach das ganze mit Silvester zu machen. Obwohl, Silvester - da kann man Dinge in die Luft jagen...hmmmm... Mal schaun

Ansonsten ist alles beim alten - schöne Dinge vergehen viel zu schnell und der gewohnte Alltag tritt ein. Somit wären wir wieder beim (Ver)Lauf der Zeit. Zeit vergeht, das ist soweit ganz logisch. Aber wenn ich so sehe mit was die Leute ihre Zeit verlaufen lassen... Blogschreiben zum Beispiel, sinnlos wie es nur möglich ist. Zumal das hier eh kaum jemand liest.
Aber ich habe heut schon viel geschafft, was mich eigentlich positiv hätte stimmen sollen. Aber das ist eben nicht der Fall - schöne Dinge vergehen viel zu schnell.
Oder Illusionen, wenn man will. Wunschvorstellungen? Egal.
Ich merke, dass ich mich von einem philosophischen Beitrag über die Zeit zu einem typischen Blogeintrag hinbewege, wie ich ihn öfters schreibe, wenn ich übermüdet bin. Damit einhergehend ist meine miese Laune, der ich durch ebendiesen Blogeintrag Ausdruck verleihen möchte, was aber irgendwie so ganz und garnicht klappt.
Naja, weiterhin ist morgen (Sonntag) meines Wissens nach der erste Advent. Kommt von advenire, herankommen. Advent, Advent, ein Kirchlein brennt...
Ist es eigentlich ketzerisch, sich zum Fest Jesu Geburt das Buch "Der Gotteswahn" zu wünschen? Ich denke eher nicht. Jedenfalls nicht ketzerischer als Geld, Computerteile, rosa Plüschsocken oder eine authentische amerikanische Todeszelle von Playmobil. Zuckende Glieder inbegriffen.
Zuckende Glieder gibt es wohl auch beim alljährlichen Familienessen respektive dem damit einhergehenden Streit zwischen den einzelnen Familienmitgliedern, sofern diese nicht verstritten, verschollen oder verstorben sind. Da geht's dann um Krieg, Politik und Wohnungseinrichtungen. Große Themen also. Ich für meinen Teil saß die letzten Male, als es solche Familienessen noch bei uns gab auf dem Sofa, habe Cola getrunken und ferngesehen. Wird dieses Jahr wohl auch nicht anders sein, genau wie die letzten drei Jahre, auch wenn sich meine Familie auf meine Mutter und meine Omma beschränkt, die sich über Arztbesuche und dergleichen unterhalten. Davor wird's irgendwas zu Essen gegeben haben, hoffentlich - wie ichs mir immer wünsche - Fondue. Haben wir früher immer gegessen. Wahrscheinlich gabs dann stattdessen aber wie sooft Hähnchen. Und Hähnchen mag ich nicht. Da sind Knochen dran. Wahrscheinlich werde ich dann wie jedes Jahr meiner Familie beim Knochenabnagen zusehen und mich fragen, wieso die Menschheit trotz Evolution und Pressfleischoffenbarung manchmal noch auf das Niveau von Hunden herabsteigt, um Knochen abzunagen. Und das dann auchnoch zu besonderen Anlässen. Irgendwann wird mich dann wohl wieder Lust verlassen und ich werde mich ausser Reichweite verziehen. Wie jedes Jahr zu Weihnachten. Wie jedes Mal, wenn sich eine Gelegenheit ergibt. Ich werde dann - wie jedes Mal - weiterhin auf dem Sofa sitzen und davon nix mitbekommen - ogg-spielendem Handy sei dank. Vielleicht werde ich aber auch über dem Geschenk, das ich mir nun wirklich nicht gewünscht und stattdessen auf viele verschiedene andere Möglichkeiten hingewiesen habe, sitzen und mich fragen, wieso ich mir diesen Kram eigentlich antu. Ich würde zu dem Schluss kommen, dass das, was da nun über Arztbesuche, Arztrechnungen, Arztwartezimmer, Arzthelferinnen, Arztärzte spricht, schließlich meine Familie ist. Und weil Familie nunmal Familie ist und das nunmal so ist, ist das halt so.
Irgendwie ist dieser Kram dann aber auch doch ganz witzig, wenn man auf Vorhersehbares steht jedenfalls.
Unterbrochen und geradezu revolutioniert wird das ganze dann ab und zu von meiner Tante, die dann in Anspruch nimmt, meine Omma zu sich zu nehmen, um ihr vorzuspiegeln, wie perfekt Weihnachten doch sein kann. Und um ihr ein Handy anzudrehen, bspw. Man lese dazu meine Aufregereien zu meinem Geburtstag. Im Endeffekt kann man sich dann wieder mit irgendwas Neuem rumschlagen.
Schlimm, was da quasi für ein Handel getrieben wird. "Ich krieg Omma dieses Weihnachten, dafür komm ich nicht an ihrem Geburtstag." So oder so ähnlich jedenfalls. Immer so weiter, bis irgendwann andersrum gehandelt wird und die Beerdigungskosten dem anderen zugeschoben werden sollen.
Aber naja.. Was soll man machen? Blogeinträge verändern die Welt nicht. Hätte ich die Möglichkeit, mit einem Eintrag über einen Aspekt der Welt diesen zu verändern, ich denke, ich würde etwas über das Ende der Menschheit schreiben. Dann wäre Ruhe.



Rob
0:22
1.12.07 15:06


(Auch ein) Wunschzettel

01 Dez 2007

(Auch ein) Wunschzettel
Aktuelle Stimmung: blah

Ich habe mich nun durch den Herrn D. inspirieren lassen (jemand, der mich nicht mag, könnte auch sagen, ich hätte bei ihm abgeguckt, aber hier mag mich ja jeder ), einen Wunschzettel zu schreiben.
Des Herrn D. Wunschzettel ist relativ bescheiden, doch ich muss denk ich mal wieder ein wenig übertreiben, in der Hoffnung, irgendwas davon zu bekommen... Die meisten Sachen werde ich mir von dem Geld, das man mir schenken wird, allerdings selber kaufen, denke ich. Zumal meine "Familie" nicht die Bezugsquellen zu gewissen Dingen hat, denke ich. Ausserdem sind alle Wünsche nur mögliche Dinge, deren Großteil ich wahrscheinlich niemals besitzen werde, denke ich. Fangen wir mal an, denke ich.

C64 Netzteil



Commodore PET



ein schönes, schnelles Laptop



Leinwand



Jenes Buch



Bettwäsche und eine neue Matratze:



Opeth - Lamentations DVD



noch ein Paar andere Dinge, die mir nicht einfallen im Moment...


Frohes Wünschen,


Rob




14:47

1.12.07 15:07


Vom Sinn des Lebens und kompetenten Kontinentaleuropäern

09 Dez 2007

Vom Sinn des Lebens und kompetenten Kontinentaleuropäern
Aktuelle Stimmung: faul

Ei, wie fein. Es ist Sonntag, und ich müsste heute eigentlich mal Englisch machen, lesen und lernen. Nicht lernen, um eine Klausur zu schreiben respektive dabei erfolgreich zu sein. Dies tu ich zwar, aber der eigentlich Grund ist wohl derjenige, als dass ich soetwas noch nie getan hab und dass ich das Gefühl habe, so eine gutere Note in Englisch zu erlangen, als das sonst der Fall wäre.
Aber vergessen wir dies. Ich lasse mal ein wenig die letzten Tage Revue passieren, in der Hoffnung, dass sich da der eine oder andere unterhalten oder weniger gelangweilt als sonst fühlen mag.

Der Freitag begann für mich um neun Uhr mit einem freiwilligen Aufstehen. Freiwillig deshalb, weil ich eigentlich nur eine Stunde Kunst gehabt hätte, und das um 12:45. Der Grund, wieso ich trotzdem aufstand, war das Kunstprojekt des Herren L. und mir. Die Guillotine, die man bspw im SVZ bewundern kann.
(Der Kopf der guillotinierten Person ist btw mit dem Gesicht von Thomas Anders [das war das Weib, das in den 80ern neben Dieter Bohlen rumsprang und heute in irgendwelchen C-Promisendungen - meist über Musik - über Dinge - meist über Musik - redet, von denen er nicht wirklich was versteht und es auch nicht so rüberbringt] geschmückt - es gab nix passenderes in der Zeitung....)
Diese brachten wir dann in der sechsten Stunde im eigentlichen Kunstunterricht zur Vollendung (nochmal ein Paar Sachen überpinseln usw.) - Bilder gibts dann auch hier wenn das Ding fertig und benotet ist.
Vor dieser Stunde nahm ich noch Nahrung zu mir, was mich ebenfalls sehr erfreute.
Daraufhin folgte ein Nachmittag und auf diesen folgte ein Abend. Diesen Abend verbrachte ich beim Geburtstagsnachfeiern des Herrn Matthias L***. Ich werde mich an anderer Stelle eventuell zu diesem aus meiner Sicht sehr amüsanten Abend äussern, aber sei einem dieses wunderschöne Zitat des Herrn Manu B. ans Herz gelegt, welches er Äusserte als der Herr Veit L. und ich über einen nicht näher bezeichneten Lehrer sprachen:

Ihr schwulen homosexuellen bilingualen Lerner mit eurem scheiss imperialistischen Englisch, der ***** ist scheisse, ich aus aufgeklärter Kontinentaleuropäer kann euch das sagen, ich bin aus beiden Nationalbewegungen entstanden! Aus beiden! Und ich bin quasi doch Kommunist... Ich komme von denen, die gegen Mussolini geschossen haben, die coolen Schweine... Aber vergessen wir das!

Mit einem Enthusiasmus und einem Feuer vorgetragen, das wohl auch durch Alkohol u.a. gefördert war, hatte diese Aussage durchaus ihren Reiz

Nachdem diese Sache zuende war und ich zuhause ankam, gings um 12 Uhr des Samstags zum Herrn Philipp L., mit welchem ich Richtung Oberhausener CentrO fuhr, um dort Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Klappte dann auch mehr oder weniger, auch wenn ich noch nicht wirklich viel habe.
Danach sahen wir hier noch ein Paar DVDs, und als das beendet und der Herr gegangen war, beschäftigte ich mich mit der Englischlektüre, einem zu reparierenden Commodore-Bildschirm und einem ebenfalls zu reparierenden bzw zu reinigenden Joystick, die ich neu bestellt hatte. Die Englischlektüre diente mir zeitweise als Lötunterlage.
Während ich dies Tat, guckte ich zum xten Mal den Sinn des Lebens, bzw hörte das aus diesem Film stammende Lied "Christmas in Heaven", um wenigstens ein wenig weihnachtlicher zu werden und doch nicht in absoluten Kitsch zu verfallen und stattdessen ein wenig Parodie beizubehalten.
(Sollte ich irgendwann mal einen Gottesdienst besuchen, sing ich parodistischerweise halt ganz einfach "Lord, please don't burn us", ebenfalls aus diesem Film)

Dann ging ich schlafen und wachte vorhin wieder auf. Fein Fein

Frohes Sonntagen,


Rob

PS: Wow, es gibt ja jetzt bei Myspace sogar noch mehr Stimmungen die man auswählen kann

12:58

9.12.07 13:22


Die Matthias-beim-Schlagzeugen-Videos

Joa, da ich die Dinger, die ich Freitag aufgenommen hab, nunmal hochgeladen habe, gedenke ich sie auch hier zu posten...^^

Ich bin mir nichtmehr sicher ob die Reihenfolge richtig ist..^^

1

9.12.07 22:22


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