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Gitarre v3 - Vorerst vorerst fertig!

26 Mrz 2008

Gitarre v3 - Vorerst vorerst fertig!
Aktuelle Stimmung: befriedigt

Fertig! Muha!
(Soundbeispiele kommen später, muss erstmal das frisch gekaufte 9V-Akku für die Gitarre aufladen, bis jetzt ist der Sound mit halbleerer Batterie noch ein wenig seltsam...)
Insgesamt klingt das Gerät aber schonmal sehr schön, wenn auch ein wenig dumpf - hab ich wohl schlecht verkabelt, muss ich bei Gelegenheit mal mit den richtigen Kabeln nachlöten, auch wenn ich die Kabellängen innerhalb der Gitarre so kurz wie möglich zu halten versucht habe...^^
Aber immerhin - vorerst fertig. Ich bin zufrieden!






Frohes Gitarren,



Rob

20:13

4.4.08 11:16


Kartenfresser, Dienstleisterdamen und Optimismus

10 Apr 2008

Kartenfresser, Dienstleisterdamen und Optimismus
Aktuelle Stimmung: fröhlich

Es begab sich heute, dass ich viel zutun hatte. Einerseits musste ich mal wieder zum Straßenverkehrsamt, um meinen vorläufigen Führerschein zu verlängern. Andererseits wollte ich, um eine erneute Verlängerung zu erübrigen, langsam mit meinem Motorradführerschein anfangen.
Meine Fahrschule befindet sich in Uerdingen, und da ich früh mit der Regelung und Planung der Fahrstunden fertig war, nutzte ich die Zeit, die mir bis zur Nachhilfegebestunde um sechs verblieb, mit meiner ebenfalls anwesenden Mutter noch ein wenig durch das beschauliche Städtchen Uerdingen zu schlendern.
Schlendern. Was für ein Wort.
Jedenfalls wandelten wir, schauten uns ein Haus an, das wir eventuell kaufen wollten (Stratum ist scheisse) und suchten dann einen Geldautomaten auf, da meine Postbankkarte bei Extra - mit ’nem kleinen Haufen Einkäufe an der Kasse und ohne Bargeld in der Tasche - ihre Dienst verweigerte.
Karte eingeschoben, Auszahlung ausgewählt, Karte eingezogen. Na toll.
"Ungültige Karte. Karte wurde eingezogen." Schon wieder - aber wieso?
Da der Geldautomat einer der Commerzbank war, die direkt daneben steht, gingen wir halt mal rein, aber nix neues. Ausser vielleicht dem Werbeprospekt, den die freundliche Dame mir andrehen wollte, da ich ja so unzufrieden mit der Postbank war.
Naja, Karte war jedenfalls wieder mal weg. Ab zur Postbank, direkt beschweren, Rücksendung bzw. neue Karte beantragen.
Die inzwischen dritte.
Die erste lief ab. Die zweite hat meine Mutter an die Magnetpinwand in der Küche gepinnt. Sehr intelligent, so von wegen Magnetstreifen und so. Die dritte steckt nun also in ’nem Geldautomaten irgendwo in einem kleinen, beschaulichen Städtchen.
Antrag ausgefüllt, freundlicher Servicekraft Antrag gegeben, rausgegangen, ab zur Sparkasse, zur Not mal die andere Karte testen.
Geldautomat gefunden, Karte rausgeholt, Karte in Geldautomat reingeschoben, gestutzt. "Karte ungültig, bitte wenden Sie sich an das Servicepersonal."
Langsam kam ich mir dann doch schon ein wenig... ver-analt vor.
Reingegangen, freundliche Servicekraft befragt, freundliche, aber unnütze Antwort erhalten, bedankt, rausgegangen. Irgendwo müsste ich also die aktuelle Karte hier rumfliegen haben. Hab ich aber nicht.
Somit hab ich jetzt keine Geldkarte... Das kann mich schon in Bedrängnis führen.
Jedenfalls war ich dann schon langsam angenervt und fuhr zur Nachhilfe. Komischerweise hat das gute Wetter (und der geile Kuchen, den ich aß und vorher auch buk) mir ne Menge Optimismus eingeflößt, sodass ich bis jetzt immernoch gute Laune habe.
Selbst als der Motor meines Autos mitten auf der Kreuzung der Düsseldorferstraße der Meinung war, Pause machen zu müssen und ich mitten auf ebendieser Kreuzung stehenblieb, war ich noch guter Laune. Auto alleine! (hätte den Gang vorher rausnehmen sollen -.-) von der Kreuzung auf den Bürgersteig geschoben. Wer die Kreuzung kennt, weiß, dass das durchaus ne beklemmende Angelegenheit sein kann. Motor ging nach ’ner Menge Zündversuche wieder an. Juhu, juhu.
Witzig war, dass ich VORHER (das Richtige) getankt habe.
Naja, egal. Der Tag ist jetzt vorbei, ich hab genug geschrieben für heute und jetzt ruhe ich mich aus. =)


In diesem Sinne,

frohes Schieben,



Rob

21:11

10.4.08 21:33


Traumblog XVI: Hä?

12 Apr 2008

Traumblog XVI: Hä?
Aktuelle Stimmung: überrascht

Willkommen, lieber Blogleser, zu diesem Traumblogeintrag mal wieder....
Dieses Mal hat mir mein Unterbewusstes durchaus seltsamen Stoff geliefert, auch wenn ich dieses Mal überhaupt keinen Bezug zu mir oder irgendwelchen Ereignissen finden kann.
Jedenfalls war mein Unterbewusstes seltsam kreativ, wenngleich mir die Geschichte doch irgendwie bekannt vorkommt, sie aber überhaupt nicht einordnen kann.

Ich befand mich in irgendeiner Stadt, die den Anschein machte, sich im 18. oder 19. Jahrhundert zu befinden. Alles war alt und verfallen, die Häuser hoch und dreckig, die Menschen in seltsame, alt anmutende Kleidung gehüllt und ich schien zu dieser Zeit dazuzugehören.
Anscheinend war ich Schriftsteller, denn ein Großteil des Traumes bestand darin, dass ich in irgendeiner Kammer saß und bei Kerzenlicht an einem Manuskript schrieb.
Irgendwann schien es vorerst fertig zu sein und ich packte es samt einiger anderer Dinge, die mir anscheinend wichtig waren, in eine Papiertüte und verließ die Kammer. Durch die dreckigen Straßen meiner Wohngegend - denn trotz meiner edel anmutenden Kleidung war ich anscheinend alles andere als Wohlhabend - machte ich mich auf den Weg zu einem befreundeten Buchhändler. Ich wusste aus der Erinnerung, dass dieser Buchhändler durch einen Unfall vor langer Zeit erblindet war und nun von Zeit zu Zeit auf die Hilfe eines Dieners angewiesen war, um sich in seiner Wohnung - die auch sein Bibliothek war, denn überall befanden sich Bücher auf überbordenden Regalen - zurechtzufinden. Um nicht immer nach diesem rufen zu müssen, bediente er sich einer Klingel an einem Band. Ich konnte mich daran erinnern, dass ich ihm das Versprechen abgenommen hatte, einige Dinge für mich zu verwahren, eben unter anderem dieses Manuskript.
Ich war anscheinend auch ziemlich bekannt in meinem Viertel, denn alle Leute, denen ich auf meinem Weg begegnete, grüßten mich.
Als ich bei dem Buchhändler ankam, fand ich diesen nicht wie üblich hinter dem Tresen, auf einem Stuhl sitzend. Ich dachte, er hätte nur kurz den Raum verlassen und sah mich deshalb ein wenig in dem Laden um. Auch hier gab es, wie in seiner Wohnung, Unmengen an Büchern, aber auch einen kunstvoll gearbeitetn Kamin, in dem in letzter Zeit immer das Feuer brannte, da schließlich Winter war.
Nach einer gewissen Zeit trat der Buchhändler ein und fragte hastig, wer da sei. Ich antwortete ihm und er begrüßte mich freundlich. Ich übergab ihm die Papiertüte, unterhielt mich noch ein wenig über meinen Text und verließ dann den Laden.
Als ich hinaustrat, begegnete ich noch einem gemeinsamen Freund. Auch mit ihm unterhielt ich mich einige Zeit und er sagte, dass er sich sorgen um den Buchhändler mache, wollte aber nichts genaues sagen.
Ich schob seine Besorgnis auf irgendein Ereignis in der Vergangenheit und dem damit verbundenen Denken, ein Blinder könne sich in der Welt nicht zurechtfinden.
Ich ging wieder nach hause, legte mich schlafen, obwohl es heller Tag war und erwachte spät am Abend wieder.
Irgendwas hatte mich geweckt. Bald erkannte ich, dass es hastiges Klopfen an der Tür war. Ich öffnete und zwei mir unbekannte Männer traten ein und forderten etwas, von dem ich wusste, dass es sich in der Papiertüte, die ich dem Buchhändler übergeben hatte, befand. Ich wusste im Traum beim besten Willen nicht, was diese Männer von mir wollten und ich kann mich auch jetzt nicht erinnern, was es genau war, das sie forderten.
Ich beeilte mich, die Papiertüte zurückzuerlangen, da diese Herren mir ein Ultimatum bis zum nächsten Abend gestellt hatten.
Ich lief also durch die dunklen Straßen zu dem Buchhändler und betrat den Laden. Erst später fiel mir auf, dass die Tür eigentlich hätt verschlossen sein müssen.
Wieder war der Buchhändler nicht in seinem Laden und es fehlten einige Bücher. Kurz darauf fiel mir auf, dass der Kamin nicht mehr brannte, aber vorher in diesem einige Bücher verbrannt worden waren.
Ich wartete einige Zeit lang auf den Buchhändler und rief nach ihm, verließ dann aber den Laden.
Beim Heraustreten sah ich wieder den gemeinsamen Freund und einige Damen, die gebannt in die Höhe starrten. Ich folgte ihren Blicken und sah, dass aus dem obersten Stockwerk des Hauses - in dem sich die Wohnung des Buchhändlers befand - dicker Rauch aufstieg.
Bald hatten sich auch einige andere Männer angesammelt, die den Entschluss fassten, nicht auf die Feuerwehr zu warten - die in diesen Tagen ja auch nicht die beste und schnellste war - sondern selbst hineinzugehen und zu retten, was zu retten war.
Wir eilten also in die Wohnung und sahen bald, dass ein Raum komplett in Flammen stand. Der Buchhändler war nirgends aufzufinden. Ich befahl, dass man die teuren und seltenen Bücher, die der Buchhändler angesammelt hatte, gerettet werden sollten. Ich rief den Leuten, die unten standen, aus einem Fenster zu, sie sollten irgendwelche Gefäße holen, um die Bücher, die ich hinauswerfen würde, aufzufangen, da der Weg nach unten zu lang wäre.
In diesem Moment wurde mir berichtet, dass das Feuer gelöscht worden war, aber die Bücher in diesem Raum nicht mehr zu retten waren. Nach und nach verließen die Männer die Wohnung, nur ich und der gemeinsame Freund blieben übrig. Wir gingen durch die einzelnen Räume und in einem entdeckten wir ein großes, schweres blaues Buch, das in Stücke zu reissen versucht worden war.
Gerade, als ich das Buch ergreifen wollte, hörten wir Geräusche. Erst ein seltsames Tappen, wie von zögernden Schritten. Wir waren in der seltsamen Stille, die sich nun über diesen Ort gelegt hatte, wie gelähmt. Das Tappen wurde lauter und bald waren auch Worte zu vernehmen. "Hallo, Hallo, Hallo, Hallo", in einem seltsamen Rhythmus, der mich schaudern ließ. Schritte und Stimme wurden lauter. Bald betrat eine Gestalt den Raum, die ich als die vollkommen verbrannte Gestalt des Buchhändlers erkannte, die uns mit wirrem Blick ansah.
Ich sah, dass die Glocke, abgerissen war und das letzte woran ich mich erinnere, ist, dass der Buchhändler fragte, wieso niemand gekommen sei, obwohl er geklingelt habe.


So, jetzt frage ich mich, wie ich auf sowas komme xD


In diesem Sinne,


frohes Träumen,


Rob

11:29

12.4.08 12:29


Demnächst: Bombenstimmung beim Karneval in Rio!

16 Apr 2008

Demnächst: Bombenstimmung beim Karneval in Rio!
Aktuelle Stimmung: belustigt

Brasilien hat anscheinend vor Rio de Janeiro das drittgrößte Ölfeld der Welt gefunden.
Spontan stellt sich mir doch dann die Frage, wo die Achse des Bösen demnächst verläuft - ob sich die Islamisten wohl an der Copacabana verstecken werden? Wie wär's, wenn Osama Bin Laden - der mal wieder aus dem Schrank geholt werden wird - sein Domizil von der Höhlenfestung Tora Bora in den Zuckerhut verlegt?
Oder bildet sich in Brasilien ein neuer, extremistischer Zweig der katholischen Kirche, der aus ist, alle Ungläubigen und besonders unschuldige (besonders besonders amerikanische!) Frauen und Kinder in einem heiligen Krieg zu töten?
Dass zumindest mit der katholischen Kirche und solchen Dingen wie "heiligen Kriegen" (hey, wie hieß das noch gleich im katholischen Slang? Ach ja! Kreuzzug!) auch mal eine historisch nicht ganz unschuldige Organisation in den Blickpunkt der "Weltverbesserer" gerät, wäre zwar wünschenswert, aber wohl doch Utopie.
Aber naja, wer im Irak unsichtbare Massenvernichtungswaffen auf Satellitenfotos findet, sieht beim Karneval in Rio auch Terroristen den Allerwertesten schütteln.
Wie dem auch sei: Das schreit doch nach Verteidigung! Wenigstens hat diesmal das Argument des Herrn Bush ein wenig mehr Griff, der Feind könnte mit Raketen bis nach Washington schießen.
Also: Auf, marschieren wir ("Jetzt sind wir alle Amerikaner!" in Brasilien ein und reissen wir uns die Ölvorr... schützen wir Volk und Vaterland vor der Bedrohung!

In diesem Sinne,

für Volk und Vaterland, gegen Ordnung und Fortschritt!

Rob

0:22

16.4.08 00:37



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