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Leben...

Mal öfter was Neues / Geistiges Schwimmen

05 Mrz 2008

Mal öfter was Neues / Geistiges Schwimmen
Aktuelle Stimmung: ausgelaugt

Sauer!
Ich hab grad nen Blogeintrag geschrieben und jetzt ist er weg! Argh!
(Wieso geht mein Browser ohne dass ich den Laptop überhaupt berühre einfach eine Seite zurück und macht somit die Arbeit von 15 Minuten zunichte? ---.---)
Naja, dann nochmal.

Steigert meine Laune - die bis eben eigentlich wieder relativ gut war - jedenfalls nicht sonderlich. Bin schon den ganzen Tag ein wenig gereizt. Nein, das hat keinen Grund. Ausser vielleicht, dass unsere Gesellschaft mir misfällt. Oh Wunder!
Naja, ist halt so'ne Sache mit dieser Gesellschaft. Ich hab mir vorgenommen, es - bis auf für dieses Thema sachdienliche Inhalte - für mich zu behalten, egal wie pseudomies es mir momentan geht.
Stattdessen will ich von einer die negative Weltsicht betreffenden positiven Neuerung berichten. Öfter mal was Neues eben.
Nunja. Jedenfalls bringen neue Verhaltensweisen und Aktionen - wiedermal ein wahres Wunder - neue Reaktionen und neues Gefühl. Ist mir nicht erst seit heute bekannt, hätte aber nie gedacht, dass sich das jemals positiv bei mir Auswirken könnte. Bin normalerweise relativ festgefahren was meine Verhaltensweisen und dergleichen angeht.
Interessant für mich war heute, dass sich - obwohl mir das durchaus nicht erst seit heute bekannt ist - meine in letzter Zeit permanent vorhandene miese Laune erstaunlich leicht kompensieren lässt. Speaking in Freuds terms und mit much Connection zum oral report den ich in EW hielt because in Schule we learn for reallife* and so I can use my oral Referat - gewissermaßen Sublimation. Oder irre ich?

* Interessant finde ich, dass ich einen Blog im Internet als Reallife bezeichne. So langsam sollte ich mir sorgen machen. Persönlichkeitsoffenbarung und Seelenstriptease im Internet, anstatt einmal im - diesmal wirklich - echten Leben die Klappe aufzumachen? Nunja. Es bleibt azuwarten, ob ich jemals wieder an die Sonne hervorkommen werde.

Jedenfalls war es eine wirklich interessante Erfahrung, quasi vor Wut (und auch Abscheu vor verschiedenen Sachverhalten, auf die ich vielleicht noch eingehen werde) kochend Schwimmen zu fahren und wirklich mal zehn Bahnen am Stück zu schwimmen - für mich eine fast unmögliche Leistung. Als ich dann zugegebenermaßen sehr erschöpft am Beckenrand pausemachte, ging es mir was die Laune angeht komischerweise schon viel besser. Klar, das Wasser machte aufgrund meiner schlechten Kondition doch schon ein wenig seltsame Bewegungen, aber meine Wut war fast verkocht. Nicht in der Art, als hätte ich sie heruntergeschluckt, versucht mit ihr klarzukommen, oder mehr oder weniger (eher weniger) erfolgreich verdrängt und mir eingeredet, es gäbe keinen Grund, sauer zu sein.
Nein, eher in der Art als hätte ich der Personifikation von allem, was mich in dem Moment richtig ankotzte einen saftigen Tritt in die Fresse verpasst.
Rüde Worte und sonst nichts wirklich Neues. Trotzdem ist aus diesem durchaus wirklich negativen Gefühl etwas sehr positives entstanden, was ich von mir in meinem Egoismus niemals gedacht hätte.
Was meinen Fuß zu spüren bekommen hat? Einmal generell die böse, ungerechte, fiese (Achtung, Selbstironie!) Gesellschaft. Was auch immer damit gemeint ist. Ich nenne es jetzt einmal - passend zum momentanen Thema in Bio - quasi die Artenvielfalt in meinem doch schon relativ beschränkten Biotop. Es hat mich heute einfach angepisst, dass es keine Sau interessiert, WAS wer macht, sondern WER was macht. Naja, auch hier wieder nichts Neues, dass die einen mehr wert zu sein scheinen als die anderen, je nachdem, wo man gerade steht.
[Neuaufkommende Wut wieder ein bisschen runterfahren, eeeeinfaach schwimmen, eeeeinfach schwimmen - Danke Dori! :D]



Jedenfalls ist es vollkommen egal, was man macht oder wie man sich gibt, solange man vorher einen bestimmten Status in der bestimmten, beschränkten Gesellschaft erreicht hat. Wem erzähle ich da was Neues?

Auch stört mich eine aus meinen Augen ganz konkrete Sache - unser sogenannter Rechtsstaat. Nein, ich will mich hier nicht auf eine ausschweifende Kritik über unseren bösen Rechtsstaat versteifen. Das würde erstens - haha! - ausschweifen und zweitens zu nichts führen. Nein, das spare ich mir. Gleiches Recht für alle. Nur leider haben einige dieses Recht weniger verdient als andere. Ich spreche von Gerichtskostenhilfe für Mörder (Ja, ich schaue RTL). Auch hier wieder - Ungerechtigkeit. Ohne jetzt wieder allzu persönlich zu werden, aber die Anwaltskosten für Scheidung, Namensänderung und die allmonatliche Klage um Unterhalt, etc waren nicht gerade unerheblich und von dem Geld hätte sich der Rest meiner Familie (meine Mutter und ich also) was um einiges Schöneres kaufen können als Stunden in 'nem Gerichtssaal. Naja, wenigstens hat unser Anwalt für sein Geld gute Arbeit geleistet und wir waren am Ende von so ziemlich jedem Prozess - berechtigterweise - die Sieger.
Und da soll dann sojemand Prozesskostenhilfe bekommen? (Nein, ich habe mich nicht allzusehr mit dem Text auseinandergesetzt, Irrtümer vorbehalten)
Naja. Just my two pence.
Um jetzt mal bei Law & Order zu zitieren - "Iustitia ist blind, keiner hat gesagt, dass sie gerecht ist."
Und wo wir grad bei oberflächlich und aufgebauscht und so quasi auch bei RTL sind - grad läuft der Schuldnerberater. Ansich ein gutes Konzept, auch wenn hier auch alles eben aufgebauscht ist.
Jedenfalls ging es um eine verwitwete Mutter zweier Kinder, die durch den Tod ihres Mannes und die vorherige Existenzgründung in hohe Schulden geraten war. Hilft hier unser Sozialstaat, der Mördern Prozesskostenhilfe gewährt? Nein. Naja, das nur nebenbei. Jedenfalls hat mich das Schicksal dieses Mannes doch ein wenig berührt. Passiert selten genug.
Sportler, angehender Fitnesslehrer, nach'm Studium direkt mit der Frau eine relativ gut laufende Reihe Fitnessstudius aufzuziehen versucht, dann Krebserkrankung, Arbeitsunfähigkeit, Tod. Und das m.W. nichtmal mit 35 Jahren. Kein exzessiver Lebensstil - jedenfalls, was ich von RTL weiß (was ja lange noch nicht alles sein muss, wie die Erfahrung zeigt). Mir ein sehr sympathischer Mann, was die "Privatvideos", die ab und zu eingespielt wurden, angeht.
Andere saufen, rauchen, arbeiten nicht, ziehen andere Leute ab, scheren sich einen Dreck um diejenigen, die sie lieben sollten, schlagen am besten noch Frau und Kinder und sterben mit 80 oder noch später und wenn die dann vorerst oder vollständig weg sind, hinterlassen sie absichtlich Schulden.
Ja, ich denke an jemand bestimmtes, ja, ich heule hier quasi wieder rum, ja, es ist gehässig, ja, aber es ist mir grade egal. Seelenstriptease wiedermal.

Komischerweise - für mich jedenfalls - bin ich wirklich sehr ausgeglichen wenn ich so über alles nachdenke, das hat die neue Kompensation durch reales und auch geistiges Schwimmen mir gebracht. Oder eben nur die Erschöpfung durch reales Schwimmen. Mal sehen, wie lange ich diese Ausgeglichenheit beibehalten kann. Wie ich mich kenne, nicht lange.

In diesem Sinne,

frohes Schwimmen, ob nun real oder geistig,


Rob

21:28

5.3.08 22:31


Eine halbe Stunde Pech

15 Feb 2008

Eine halbe Stunde Pech

Huhuhu, Blogleser! x)

Schönes Wetter, deshalb kann mich auch mein grade erlebtes Pech nicht sonderlich schocken =D

Es begab sich, dass ich beim Herrn P. L. vor der Haustüre parkte und mit ihm im Auto über höchst interessante Dinge sprach. Auf der anderen Straßenseite parkte ein Bofrost-Mann und somit war die Straße quasi nicht sonderlich gut passierbar. Von vorne kam der Schulbus, der die auf den Schulbus wartenden Schüler in sich aufzunehmen gedachte. Ich war also so freundlich und fuhr rückwärts davon, da vorne ja eben dieser Bus zu stehen beliebte. Ich fuhr also, wollte relativ zügig (also wohl eher doch zu schnell) rückwärts rechts auf den dort befindlichen kleinen Parkplatz einbiegen und... auf einmal gehts nicht weiter. krrrckkkkksssskrrrrrkkkkkkkkbrrrrrrrzzzzzckkkkkkkniiiiirrrschkrrrrrrk. Das ganze mit nicht sonderlich sanften Bewegungen meines Autos. Motor abgestorben. Blick genauer nach hinten gerichtet. Ups. "Wieso steht mitten in der Einfahrt ein Verkehrsschild? Hab ich ja garnicht gesehen."
War dann doch ein wenig zu früh rechtsrum gefahren und bin aufm Bürgersteig gelandet, mit eben diesem Verkehrsschild. Ich manövrier mich mit wieder eingeschaltetem Motor voller Panik rückwärts irgendwie doch noch auf dem Parkplatz und der Bus - der kein Kind in sich aufnahm!!!!! - fuhr weiter. Und zwar schnell. -.-
Der Herr L. und ich steigen also aus und begutachten das Heck meines 'Rides'. Bis auf eine kleine Schramme alles ganz heile geblieben. Gutso. Dafür ist das Schild, mit dem ich engere Bekanntschaft machte, nichtmehr ganz so grade. Fällt aber nicht sonderlich auf. Glück gehabt.
Dann fuhren wir noch eine kurze Runde, um zu gucken, ob das Fahrzeug ob der seltsamen Geräusche, die entstanden waren, nicht doch möglichweise Schaden genommen hatte. Fuhr sich... sehr seltsam. Kaum Beschleunigung und je schneller man fuhr, desto zäher lief das ganze. Schon im Begriff, von Panik erfasst zu werden, schau ich nach rechts. Handbremse war noch angezogen. Asche auf mein Haupt. -.-

Als ich dann - ohne andere Verkehrsschilder zu beschädigen - zuhause ankam, ging der Spaß schon weiter. "Also, irgendwie ist der Boden seltsam rutschig. Und es platscht so schön, wenn man auftritt." Runtergeguckt, Wasser gesehen. Und zwar von der Eingangstür bis zur Wohnzimmertür. Nicht gerade wenig Wasser. Da schau ich doch mal im Gäste-WC nach. Da war der Grund solcher Feuchtraumfreuden direkt zu finden: Es lief Wasser aus der Wand unter dem Waschbecken, selbiges war bis oben hin voll mit ebendiesem. Allerdings lief der Wasserhahn nicht, das Wasser selbst lief aber immer weiter aus der Wand.
So, schnell in den Keller - Eimer holen und Wasser abstellen. In die Waschküche. Tür zu, damit die Katzen nicht reinkommen. "Eimer? Ich seh keinen Eimer. Ich seh garnix. Is ja auch dunkel. Wo ist der Lichtschalter? Ah hier. Autsch, da hab ich wohl was Schweres umgestoßen und es ist mir auf den Fuß gefallen. Ah, Schalter - Es werde Licht!" Als ich dann auch die Eimer gefunden hatte, stellte sich heraus, dass ich diese - da sie *sehr* gut ineinander gestapelt waren - nicht so leicht voneinander getrennt bekommen konnte. Nach fünf Versuchen, in denen ich die Eimer wahrscheinlich derart beschädigt habe, dass sie ihre Funktion - dicht sein - nicht mehr so wirklich erfüllen werden können, war ich dann auch so geistsgegenwärtig, das Wasser abzustellen  abstellen zu wollen. Natürlich ging der Sperrhahn nicht zu.... Als ich dann mit dem Schweren, das mir auf den Fuß gefallen war - ein Stein (was macht ein Stein in einer Waschküche?) - auf dem Hahn solange rumgekloppt hatte, dass ihm nur zwei Möglichkeiten blieben - abzufallen und für nochmehr Wasser an ungeeigneten Orten zu sorgen oder zuzugehen (er entschied sich für letzteres) - wollte ich dann die Waschküche (ein dunkler, sehr kleiner, sehr enger Raum im Keller mit nur einem kleinen, vergitterten Fenster - ich leide ab und zu unter Claustrophobie) freudig verlassen. Nur leider ging die Schiebetür nicht auf. Warum auch immer. Ich kam mir da langsam aber sicher doch ein wenig ver...hinternt vor.
Nach ca 30 Versuchen, die wiederum die Klinke sehr beschädigt haben, gings dann doch und ich konnte mich hier hinsetzen und mich über mein Leid aufregen... Mal sehen was noch passiert, ich leg mich erstma hin! =D

Frohes Glückhaben,


Rob

13:40

15.2.08 14:03


Von Theatralik, Führern, Scheinen und Namensänderungen - Ein unvollständiger Jahresrückblick

31 Dez 2007

Von Theatralik, Führern, Scheinen und Namensänderungen - Ein unvollständiger Jahresrückblick 2
Aktuelle Stimmung: gedankenvoll

Nun werde ich mich, da dieses Jahr nun noch ungefähr sechs Stunden lang andauernd wird, auch mal an sowas wie einen Jahresrückblick machen. Das ist ja sowohl in nicht näher genannten Blogs als auch im Fernsehen in Mode.

Vorweg bleibt zu sagen, dass ich dieses Jahr trotz der seltsamerweise von mir immernoch als überwiegend betrachteten Tiefen irgendwie ein sehr positives war.
Angefangen hat das Jahr irgendwan für mich mit der Trennung von meiner Freundin (und, man verzeihe mir diese Worte, "großen Liebe", was mich nicht sonderlich positiv gestimmt hat und mich auch in eine ziemliche Gefühlskrise gestürzt hat. Naja, das war dann irgendwann auch wieder vorbei und ich hab wieder angefangen, auch andere Dinge als mein selbstprojeziertes und übertriebenes Leid wahrzunehmen. Leider ist bis dahin schon fast ein Dreivierteljahr vergangen. Was gab es in diesem Dreivierteljahr allerdings bemerkenswertes? Keine Ahnung, wohl aus Langeweile habe ich diesen Blog hier angefangen, um Dinge zu schreiben, die ich in irgendeiner Form für bloggenswert gehalten habe. Naja, der Leser mag selber urteilen, ob diese Dinge es wirklich wert waren. Jedenfalls hat sich da eine ziemliche Masse an Texten über mehr oder weniger wichtige Dinge meines Lebens angesammelt, und irgendwie ist sowas eine schöne Sache, alles nochmal zu lesen und sich dran zu erinnern (wie es auch im Blog des Herrn D. interessant war, solche Dinge noch einmal in die Erinnerung gerufen zu bekommen).
An dieser Stelle möchte ich noch einmal der wenn auch ein wenig seltsamen, aber doch interessanten Französischstunden zu gedenken, die irgendwie interessante Dinge zu meiner Welt- und Stufensicht beigetragen haben, die meine Laune zu diesem Zeitpunkt aber auf jeden Fall durch Kontribution verschiedener Individuen (ob nun beabsichtigt oder nicht) sehr erhellt haben.
Irgendwann im Laufe der Zeit liefs dann irgendwann nach einigen... Fehlschlägen (was meine "Gefühlssituation" angeht) doch gut und irgendwann war dann auch dies da, was sich "Frühjahr" nennt. In dieser Zeit ging es mir überraschederweise richtig gut, da ich es wirklich genoss, nerdigerweise mit dem Herrn L. wiederholt über Trödelmärkte zu wandeln, um dort alte Dinge zu erstehen. Damit erweiterte ich mein im Jahr 2006 begonnenes Hobby, alte, technische Dinge anzuhäufen und zu reparieren. Inzwischen habe ich es da schon zu einiger Fertigkeit in diesem Dingen gebracht, denke ich.
Alles in allem waren diese Trödelmärkte zusammengenommen mit die Highlights meines Jahres, besonders, wenn es darum ging, bei schönem Wetter mit schwerem Zeugs über den Sprödentalplatz zu stolpern und sich zu fragen, wieso man soeben mit einem Beamer, den man soeben für 40€ erstand und der höllisch schwer ist, durch die Gegend latscht. Ein tolles Gefühl ist es dann, zuhause auf dem Sofa zu sitzen und den Blick über die Ansammlung neuer, alter Dinge schweifen zu lassen.
Ansonsten war der Sommer - was den Sommer in seiner Eigenschaft als Sommer (also als warme Jahreszeit angeht - nicht so berauschend, da das meiste an Wärme schon im März verballert wurde.
Weiterhin beschäftigte ich mich mit nerdigen Dingen wie Stopmotionvideos, die ich allerdings immernoch weitermachen müsste. (Alles was ich hier so schreibe kann man btw parallel in meinem Blog nachlesen )
Ausserdem hab ich viel geträumt, wie man auch hier nachlesen kann, sehr viel Verworrenes. Ich habe der Netzkultur gefröhnt und Flashvideos und dergleichen gepostet und amerikanische Gesetze verbreitet, sowie andere witzige Dinge getan. So lachet, ob meiner erheiterndnen Fähigkeiten.
Es gab nächtliche philosophische Diskussionen, immer wieder emotionale Momente, Aufregereien über die Medienlandschaft, Hopper, Kinder, das Wetter, Dialoge, nerdige Videos, nerdige Projekte, nerdige Gedanken, nerdige Zufallsmusik, haufenweise "Momentaufnahmen", alles verpackt in meinem Blog.
Irgendwann haben meine Mutter und ich uns dann zwei Katzen angeschafft, und irgendwie sind die beiden Kleinen mit Schuld daran, dass ich dieses Jahr optimistisch sehe. Denn die beiden erheitern mich des öfteren und deshalb werde ich sie weder essen noch sonst irgendwas mit ihnen tun, was mir von gewissen Menschen des öfteren vorgeschlagen wurde
Ausserdem habe ich meinen Führerschein begonnen und ihn genau einen Monat vor meinem 18 Geburtstag auch praktisch bestanden. Ein weiteres Highlight für mich.
Dann habe ich endlich mein Schlafzimmer auf Vordermann gebracht, die Wände tapeziert und mir ein eigenes Regal gebaut, was mich auch wie andere praktische Arbeiten (wie mein Gitarrenprojekt) auch durchaus Stolz gemacht hat.
Dann wurde ich 18, und ich begann mein neues Lebensjahr direkt richtig feierlich-peinlich, wie man sich so erinnert.
Währenddessen gabs immer wieder ein Paar schöne, glückvolle Momente, die aber schlussendlich in einer unerfüllten / unerfüllbaren Schwärmerei endeten, die mich nun aber auch nicht mehr kümmern.

Kurt Cobain war dieses Jahr zum dreizehnten Mal tot, genau wie einige andere Leute, die dieses Jahr aber zum ersten Mal gestorben sind, was die Welt aber nicht schlechter oder besser macht. Anna Nicole Smith ist gestorben, bei Britney Spears dauerts meiner Meinung nach auch nicht mehr lange. Musikalisch gesehen war dieses Jahr was die "populäre Musik" angeht, kein sonderlicher Höhenflug - viele Vergew...tschuldigung: Coverversionen, Kindergartenhits, Nervmusik und Comebacks, die die Welt nicht braucht. So beispielsweise von den No Angels oder den Spice Girls. Girly Pop ahoi!
Filmisch gesehen kam einer der imho doch aufgrund seiner Schlechtheit doch einer aufgrund seiner Amüsanz irgendwie besten Filme raus--> Postal. Sehenswert und ich hätte es bereut, dieses..Machwerk nicht angesehen zu haben. Weiterhin war ich in diesem Jahr sogar zwei oder drei Mal im Kino - was ungefähr genauso viel ist, wie im Jahr davor auch. Meine Spitzenleistung bis jetzt.

Persönlich beginnt dieses Jahr mit einem Tief und endet mit einem Tief, wenngleich beide Tiefs unterschiedlich zu gewichten sind. Es gab aber auch viele schöne neue Bekanntschaften, die dieses Jahr weiterhin auch sehr vielfältig und interessant gemacht haben. Auch aufgegebene, für verloren geglaubte Bekanntschaften wurden erneuert.

Schulisch gesehen geht es mir trotz fast vollständiger Negierung von Übungsarbeiten durchaus sehr gut, da war mein persönliches Highlight allerdings nicht eine der peinlicherweise doch sehr zahlreichen unerwarteten Einsen, sondern die 2-, die ich in Mathe schrieb, da ich mich auch wirklich sehr angestrengt hatte.
Hier zuhause gehts auch sehr gut, wir haben uns im letzten Jahr verschiedentlich Digne geleistet, die wir sonst nie hätten kaufen können, wäre die Situation so geblieben, wie etwa vor drei Jahren. Wir haben uns einen Laptop zugelegt, ich habe endlich für mein Badezimmer warmes Wasser, wir müssen nicht mehr - wie vor dem ganzen Scheidungskram - extrem aufs Geld achten, kurz: Es geht uns gut. Hierbei gesehen ist mein Highlight allerdings die - nach drei Jahren endlich - bewilligte Namensänderung.

Inzwischen ist es zehn vor sieben (18:50) und die ersten Idioten knallern draussen rum. Arme Kinder, die ihr nichts  besseres zutun habt, als Geld für Bumbum auszugeben. (Darf ich anmerken, dass ich dieser Knallerei nur bedingt zugetan bin? Zumal ich heute von einem Knaller geweckt wurde, welcher von einem Asi, von denen es ja genügend gibt hier in der Gegend - leider, gegen mein Fenster geworfen wurde.)
Ich werde das Jahr ruhig ausklingen lassen, mit dem Herrn L. ein Paar Filme gucken, ein Paar alte Spiele zocken und hoffen, dass meine Katzen durch die Knallerei nicht zusehr gestört werden.

Abschließend bleibt zu sagen, dasssich dieses Jahr sehr viel verändert und getan hat bei mir. Ich bin erwachsen(er) geworden, ich hab mich verändert, ich bin aber noch genauso egoistisch, nervig, nerdig, launisch, emotional, faul, wie ich es war - zum Glück, ich bin stolz drauf

Gute Vorsätze? Ich rauche nicht, ich trinke nicht. Also kann ich nicht damit aufhören. Nur ein wenig Gewicht verlieren könnte ich, und daran arbeite ich. Ich will meine gitarristischen Fähigkeiten verbessern und eventuell die eine oder andere negative Bekanntschaft verbessern. Vielleicht versuche ich dieses - nächstes - Jahr ja sogar, gezielt nett zu sein. Das ist aber eher Utopie. Genau wie der eine oder andere Traum, den ich so träume, von denen ich einige verwirklichen will und könnte, andere, die ich wohl niemals verwirklichen werden kann.

In diesem Sinne,

Frohes altes, frohes neues Jahr,

Guten Rutsch an alle!



Rob

17:57

31.12.07 18:58


Langeweileblogeintrag

23 Dez 2007

Langeweileblogeintrag
Aktuelle Stimmung: erkenntlich

Nurnoch einmal schlafen, dann ist es so weit. Weihnachten. Juhu juhu.
Nur zumindest mir mutet momentan alles garnicht Weihnachtlich an. Normalerweise gibt es haufenweise Weihnachtslieder (von denen ich nur Last Christmas mag xD) im Radio und alle rennen rum und sind weihnachtlich gestimmt und alle müssen fröhlich und nett und freundlich sein. Bäh.
Natürlich brauch man auch Weihnachtsgeschenke. Nur irgendwie sind die Städte momentan leer, und ich denke nicht, dass dieses Jahr selbstgebastelte Weihnachtskarten im Trend sind und die Leute auf Konsumgüter verzichten wollen.
Die Weihnachtssendungen im Fernsehen scheinen auch ausser Mode gekommen zu sein. Wenigstens das ist gut. Zumindest bei mir besteht keine Lust auf "Die besten Weihnachtslieder", "Die schönsten Weihnachtslieder", "Die besten Weihnachtsduettes" (Fehler beabsichtigt), "Die witzigsten Weihnachtsschlamassel", "Die dümmsten Weihnachtsmänner", etc. Kurz: Keine Lust auf superlativen Weihnachtskram.
Das einzige was Weihnachten für mich erträglich, ja sogar amüsant macht, sind die alljährlichen Weihnachtssketche von Loriot. Und die Weihnachtsfolge von Familie Heinz Becker. Gepflegter, wenn auch abgenudelter Humor. Aber um einiges besser als Weihnachtsfamilienunterhaltung aus Amerika.
Also werde ich meinen Weihnachtsabend wohl so verbringen: Fondue essen, mich aufs Sofa verziehen und Loriot und Heinz Becker gucken. Vielleicht fange ich damit auch schon vorher an. Also mit dem gucken, Youtube ist doch ganz nützlich.
Momentan sitzt meine Oma mit meiner Mutter aufm Sofa. Momentan ist alles ruhig.
Ich glaube ich gucke jetzt Schweigen der Lämmer. Oder nein. Die neun Pforten. Johnny Depp Wlan sei dank^^

Momentan ist es dunkel geworden und bis jetzt leuchtet nicht wirklich viel Weihnachtsdeko. Ausser natürlich die zwei riesigen Aufblas-Weihnachts- bzw Schneemänner auf dem einen Balkon hier in der Nachbarschaft. Die sehe ich aber zum Glück nicht von hier aus. Aber an sowas merkt man, dass die aufblasbare und beleuchtete Gummiamerikanisierung nach wie vor nicht aufzuhalten ist. Wann gibt es aufblasbare GI's?
Interessanter Vergleich... Coca-Cola-Aussendienstmitarbeiter Santa Claus und White-House-Aussendienstmitarbeiter Joe. Den Gedanken sollte man mal ausarbeiten.
Jetzt werde ich mal ein wenig zum Thema "Integrationsunwillige Ausländer, die deutsche Rentner verprügeln" beitragen, die Diskussion, die meine Omma soeben angefangen hat. Man sollte die Balance herstellen. Auch wenn diese Diskussionen mich ziemlich ermüden, da eh nix dabei rumkommt.
Inzwischen sind wir bei einem anderen Thema angelangt, nämlich, dass meiner Oma von Freenet eine DSL-Flatrate verkauft wurde. Spannend, spannend. Auch interessant, diese Ansätze.

Frohes Diskutieren,


Rob

16:31 -

23.12.07 22:32


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